Bündelinspektion

Mehrere Faltschachteln. Ein Verbund. Flexible Kontrollpositionen.
Mark & Verify (MV)Case (CI)Bündel (BI)Tamper Evidence (TE)  Mobile Basisstation (MB)
  CAPA  

Bündelinspektion mit Serialisierungs- und Aggregationsmöglichkeit

Die Station CAPA BI kontrolliert Faltschachteln, die zu einem Bündel zusammengefasst wurden. Eine Kontrolle von einzelnen Faltschachteln ist ebenso möglich.

Für die Bündelinspektion werden Flächenkameras der Druckbildkontrolle SIGNUM HR eingesetzt, die 1D- und 2D-Codes auf Lesbarkeit sowie die Bündelvollständigkeit prüfen.

Die Aggregation sowie Serialisierung der Daten kann durch das Managementsystem IMPERA von scanware umgesetzt werden.

Die Gesamtmaschinensteuerung aller Komponenten wird von einer SPS übernommen. Die Visualisierung erfolgt auf der scanware GUI.

 

Highlights scanware-Bündelinspektion

  • Aggregation möglich
  • Serialisierung durch Zusatzkomponente möglich
  • Verschiedene Kontrollpositionen möglich (oben, vorne oder hinten)
  • Präzise Bündelführung
  • Kompakte Add-on-Lösung für eine einfache Integration in bereits bestehende Anlagen
  • Leicht zu reinigendes Edelstahlgehäuse
  • Verschleißfreie Antriebe durch bürstenlose Motoren
  • Einheitliche Benutzeroberfläche, nachvollziehbare Menüführung und komfortable Dateneingabe
  • Hohe Kameraauflösung für optimale Ergebnisse
  • Systemanfertigung auf kundenspezifische Anforderungen
  • Das Managementsystem IMPERA sorgt für einen reibungslosen Datenaustausch

 

Anwendungsgebiete der Track & Trace-Station CAPA BI

Prüfbare Objekte:

  • Bündel
  • Einzelne Faltschachteln möglich

Prüfkriterien:

  • Lesbarkeit von 1D- und 2D-Codes z. B. Code 128 und DataMatrix
  • Vollständigkeit der Bündel

 

Konstruktion und Komponenten der Bündelinspektion CAPA BI

Die Bündelinspektion CAPA BI ist modular in drei Teilen aufgebaut. Der untere Teil des Systems steht auf Rollen und beinhaltet die Elektronik. Im mittleren Teil befindet sich die Druckluftsteuerung. Im oberen Teil befinden sich das Display und der Drucker.

Die Antriebe sind mit bürstenlosen und somit verschleißfreien Motoren realisiert. Der Einsatz von Planetengetrieben sorgt für hervorragende Kraftübertragung. Das Gehäuse besteht komplett aus Edelstahl. Alle Komponenten sind Normteile und ermöglichen somit eine effiziente Ersatzteilversorgung.

Alle Stationen sind mit einem Not-Aus und einer Signalleuchte ausgestattet.

Die Station CAPA BI ist mit einem Förderband (200 mm) ausgestattet, um die Bündel an der installierten Kamera entlangzuführen.

Ein pneumatischer Ausschubzylinder ermöglicht den Auswurf des Bündels bei Fehlererkennung. Damit die Bündel in der richtigen Position geführt werden, wurde eine Führungsschiene eingebaut. Diese wird ebenso zur werkzeuglosen Formateinstellung (je nach Bündelgröße einstellbar) verwendet.

Kamera
Je nach Größe der zu prüfenden Verbünde werden Kameras bis zu 29 Megapixeln eingesetzt, die mit einer SMD-W-LED-Beleuchtung ausgestattet sind. Die Flächenkamera kann von scanware in drei verschiedene Positionen eingebaut werden: oben, vorne und hinten.

Bei den Varianten „vorne” und „hinten” wird die Kamera jeweils in einer DOM-Box verbaut. In der Variante „oben” ist die Kamera mechanisch in der Höhe verstellbar. Dies ermöglicht die Größenveränderung der Aufnahmefläche, die je nach Bündelgröße verkleinert oder vergrößert werden kann.

Beleuchtung
Die in der CAPA BI eingesetzte Beleuchtung ist im Gehäuse der CAPA BI integriert. Sie ist in 16 Helligkeitsstufen regelbar. Die für ein Format eingestellte Beleuchtung wird im Formatdatensatz gespeichert und ist somit reproduzierbar. 

Datenblatt