Ampulle

Präparate – Ampullen

Ampullen sind ein Prüfobjekt, das zusammen mit Vials, Spritzen und Karpullen einzeln oder in Mischblistern (Trays) oder auf Etikettiermaschinen geprüft werden können.

Objektspezifische Herausforderungen

Verpackungsmaterial

Im medizinischen Bereich werden primär Glasampullen eingesetzt. Daher kann es bei Formung der Ampulle mitunter zur Bildung von Luftblasen im braunen oder farblosen Glas, insbesondere am Hals der Ampulle, kommen. Auch Flecken im Glas sind möglich. Zudem muss die korrekte Ausformung der Ampullenköpfe sicher gestellt werden.

Diese möglichen Fehler werden meist vor der Befüllung geprüft, um den Ausschuss von medizinischen Inhaltsstoffen zu vermeiden und die Produktivität zu erhöhen.

 

Verpackungsvorgang

Auf der Verpackungsmaschine kommt es aufgrund der Bewegung häufig zur Bildung von Schaum und Bläschen in der in der Ampullen versiegelten Wirkstoff-Flüssigkeit. Die daraus resultierenden Farbabweichungen innerhalb des Produkts müssen durch das Inspektionssystem berücksichtigt werden, jedoch muss gleichzeitig die Erkennung von ausgelaufenen und beschädigten Ampullen erfolgen.

Beim Picken von Ampullen und Eindrücken ins Tray kann es zu Bruch kommen. Dies ist insbesondere bei klarer Flüssigkeit in farblosem Glas problematisch, da sehr wenig Farbunterschiede zu erwarten sind, die das Inspektionssystem erfassen könnte.

 

Kennzeichnungsprozess

Je nachdem, ob die Kennzeichnung aufgedruckt oder eingebrannt wird, kann es zu unzureichender Ringqualität kommen. Auch Lufteinschlüsse unter den Ringen ist möglich.

 

Optische Kriterien

Eine weitere Problematik ist die Entstehung von Parallaxenfehlern – wenn sich die Kamera nicht direkt über der Ampulle befindet, kann die Position sowie Breite der Kennzeichnungen auf dem Ampullenhals verzerrt werden. Wird dies nicht durch Kamerapositionierung, verzerrungsfreie Objektive oder Software ausgeglichen, kann es zu inkorrektem Auswurf von korrekten Ampullen kommen.

 

Produktmerkmale

Die in der richtigen Ampulle verpackten Flüssigkeiten können aufgrund von hoher Viskosität, beispielsweise bei Konzentraten, unterschiedliche Reflektionen im Tray hervorrufen. Diese erschweren die Prüfung der Unversehrtheit der Wirkstoff-Ampullen.

Empfohlenes System zur Prüfung von Ampullen

Die gängigste Prüfaufgabe, die scanware an Wirkstoff-Ampullen vornimmt, ist die Kontrolle von Anwesenheit, Unversehrtheit, Kennzeichnung sowie Etikettenanwesenheit an Glasampullen im Tray oder Einzelkontrolle auf Etikettierern. Hierzu empfehlen wir die Prüfung mit PATERA, dem auf künstlicher Intelligenz basierenden System für Parenteralia.

 

Highlights des Inspektionssystem PATERA

  • Schnelle Produktwechsel bei höchster Prüfungssicherheit, da Etikett und Ampulle in einem Schritt kontrolliert werden, auch bei Mischblistern, beispielsweise Feststoff-Vial und Lösungsmittel-Ampulle 
  • Die Benutzeroberfläche ist einfach zu bedienen und auf den Bediener anpassbar. Dazu gehören Alert View – zentrale Platzierung von Systemmeldungen – sowie Gestensteuerung. 
  • Die echte Farberkennung mit bis zu 16 Millionen Farben und 2.100 Bildern pro Minute kann auch besonders anspruchsvolle Produkt-Tray-Kombinationen sicher prüfen, sowohl im Mischblistern, als auch einzeln.
 
 
Prüfkriterien

Die folgenden Kriterien können inspiziert werden:

  • Anzahl der Farbringe
  • Ringfarben
  • Reihenfolge der Ringe
  • Ringqualität
  • Ringabstände
  • Unterbrechungen und Länge des gesamten Farbringcodes
  • Anwesenheit / Sitz des Etikette
 

Für die Prüfung von transparenten Etiketten kann UV-Licht eingesetzt werden.

 

Alternative Prüfaufgaben

Insbesondere im Kosmetik-Bereich werden häufig Kunststoff-Ampullen verwendet. Hier wird primär die Form sowie die Kennzeichnung kontrolliert. Hierfür bietet sich ein Schwarz-weiß-System an, insbesondere bei Kennzeichnungskontrolle, siehe SIGNUM HR.

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