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Anwenderbericht Lohnverpacker Klocke zu Track & Trace


Track & Trace flexibel

Lohnverpacker und Auftragshersteller Klocke hat für den Standort Weingarten eine Track & Trace Lösung gefunden. Seit mehreren Monaten laufen zwei Einheiten der Station von scanware in den Linien – mit großem Erfolg.

Die Umsetzung der EU-Direktive zur Erhöhung von Fälschungssicherheit im Pharmabereich ist eine besondere Herausforderung für Lohnverpacker. Da die Direktive keine Norm festlegt, muss die Klocke Verpackungs-Service GmbH sich auf alle Möglichkeiten einstellen: Serialisierung nach GS-1 und PPN, Tamper-Evidence Etikettierung, Faltschachtelverleimung und Void-Siegel. Um den Kunden größtmögliche Flexibilität anbieten zu können, ist ein ebenso flexibles System gefragt. Ein deutscher Hersteller fragte den Aufdruck von auf GS-1 basierendem Frenchcode auf seinen Verpackungen beim Lohnverpacker Klocke an. Die Vielzahl von Track & Trace Anbietern auf dem Markt machte eine kritische Evaluierung der Produkte notwendig. Für Klocke war ausschlaggebend, dass das Gerät flexibel an mehreren Linien einsetzbar ist. Entscheidend war auch, dass die Investition zukunftssicher ist: Bis feststeht, welcher Kennzeichnungsstandard dominiert, musste ein Gerät her, das sowohl GS-1 als auch PPN-kompatibel ist. Nur so können erneute Anschaffungskosten vermieden werden.

Die Entscheidung bei Klocke fiel auf die Track & Trace-Station LYNX-CAPA MV der scanware electronic GmbH. Die kompakte Station lässt sich aus Verpackungslinien nach vorne verfahren und problemlos an jeder anderen Linie eingliedern. Auf Wunsch von Klocke hat scanware das System so entwickelt, dass die Faltschachtel-Führung sich in drei Richtungen justieren lässt. So passt sie an alle Linien am Standort Weingarten (Baden): „Drei Stecker raus und los geht’s“, beschreibt Rüdiger Hüllenberg, Teamleiter des PTK-Supports. Dies ermöglicht den Einsatz der Station auf allen 15 Linien des Lohnverpackers. Der Aufwand ist gering: je nach Aufbau der Linie müssen Geräte verschoben werden. Das dauert im schlimmsten Fall eine Stunde. So deckt Klocke zunächst mit zwei zusätzlichen Stationen von scanware den Bedarf ab und verteilt die Investitionskosten über alle Pharmalinien. Aufgrund des steigenden Bedarfes sollen weitere Stationen allerdings zügig nachgerüstet werden.

Der Wolke Aufdruck und die Auswertung durch das LYNX-SIGNUM HR System sorgen für geringe Auswurfzahlen. Die Schriftart kann durch gezieltes Nachlernen kontinuierlich verbessert werden und Auswurf reduziert werden.

Auch die Anwendung geht fix: Nach einer Kurzeinführung in die Bedienung konnten die Mitarbeiter mithilfe der selbsterklärenden Menüführung gleich Formatanpassungen durchführen. Bei einem großen Font wie bei Klocke dauert das im besten Fall gerade Mal fünf Minuten. Zum Thema Serialisierung haben auch schon Kunden angefragt. Auch hier genügt ein Softwareupdate, damit individuelle Codes auf jede einzelne Faltschachtel gedruckt und geprüft werden können.
Die Zufriedenheit mit der Lösung ist hoch: Sowohl die kompakte Größe, als auch die Verfahrbarkeit und Menüführung sind die perfekte Lösung für den Lohnverpacker. Klocke sieht sich für die Zukunft gerüstet. Software-Updates zu neuen Anforderungen sind schnell implementiert. Auch für zukunftsträchtige Tamper-Evidence-Etiketten bietet scanware die entsprechende Lösung an – natürlich verfahrbar für größtmögliche Flexibilität.